Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) für die Berufsunfähigkeitsversicherung

Das Kleingedruckte entscheidet im BU-Fall darüber, ob Sie tatsächlich Leistungen erhalten

Die Qualität einer Versicherung erkennt man leider oft zu spät – nämlich im Schadensfall. Sie können Ihren Schutz dann nicht mehr verbessern, denn „ein brennendes Haus kann man nicht versichern“. Spätestens dann stellt sich die Frage, ob Sie Ihren Vertrag auch unterschrieben hätten, wenn Sie über die Bedeutung einschränkender Klauseln informiert gewesen wären.

Welchen Vertrag hätten Sie im Ernstfall lieber?

Drei wichtige Kriterien im Vergleich

  • Definition der Ereignisse, die zur BU führen
    • BU-Versicherer 1 zahlt eine Rente, wenn „allgemein medizinisch anerkannte Krankheiten, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechender Kräfteverfall“ zur BU führen.
    • BU-Versicherer 2 zahlt eine Rente, wenn „Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall“ zur BU führen - ohne die Einschränkungen von Versicherer 1.
  • Arztanordnungsklausel (Behandlungen, die der Versicherer zur Besserung des Gesundheitszustandes verlangen kann)
    • BU-Versicherer 1 vereinbart , dass „Maßnahmen, die gefahrlos und nicht mit besonderen Schmerzen verbunden sind“ zumutbar sind.
    • BU-Versicherer 2 verzichtet ausdrücklich auf die Arztanordnungsklausel.
  • Prognosezeitraum (Dauer der voraussichtlichen BU)
    • BU-Versicherer 1 zahlt eine Rente, wenn der Versicherte „voraussichtlich dauernd“ seinen Beruf nicht ausüben kann.
    • BU-Versicherer 2 zahlt eine Rente, wenn der Versicherte „voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen“ seinen Beruf nicht ausüben kann.

Bedenken Sie bitte: Bereits eine einzige nachteilige Formulierung im Dickicht der Vertragsbedingungen kann im Ernstfall zur Leistungsverweigerung durch den Versicherer führen.
Eine genaue Kenntnis und ein aufmerksamer Vergleich der Vertragsbedingungen ist also unabdingbar.

Sie möchten wissen, welche Versicherer sich hinter den obigen Beispielen verbergen? Dann kontaktieren Sie uns unverbindlich.