Altersvorsorge und Ruhestandsplanung

Altersvorsorge mit Förderung
Altersvorsorge

Punktlandung oder Blindflug?

Die Planung der Altersvorsorge ist für jeden eine der wichtigsten wirtschaftlichen Entscheidungen. Ein ausreichendes Einkommen nach der Erwerbszeit ist ohne Eigenvorsorge nicht mehr zu erreichen. Allerdings definieren die wenigsten ein klares finanzielles Ziel für den Ruhestand. Es fehlt oft an Zeit, Lust oder manchmal auch an Sachkenntnis, um sich mit diesem Thema realistisch auseinander zu setzen.

In vielen Beratungen stellen wir fest, dass der tatsächliche Rentenbedarf völlig falsch eingeschätzt wird. Viele halten bereits bestehende Vorsorge für ausreichend, obwohl die Ergebnisse nach der Berücksichtigung von Inflation, Steuer und Krankenversicherung oft erschreckend dünn sind.

Wir zeigen Ihnen mit einer finanzmathematischen Analyse die Fakten auf und helfen Ihnen, eine gute Entscheidung zu treffen. Im Downloadbereich finden Sie schematisch dargestellt das Ergebnis einer Ruhestandsplanung in Kurzdarstellung und in der Langfassung des Schichtenvergleiches.

Immer weniger Beitragszahler, immer mehr Rentner

Für Arbeitnehmer ist die Gesetzliche Rentenversicherung nach wie vor ein wichtiger Baustein für die finanzielle Absicherung im Alter. Allerdings spart niemand für seine eigene Rente an. Durch den (ungeschriebenen) „Generationenvertrag“ tragen die heutigen Erwerbstätigen die Rente der heutigen Rentner.

Sie finden hier eine interaktive Darstellung der "demografischen Problematik" (Der Demograf).

Geburtenrückgang, steigenden Lebenserwartung, Arbeitslosigkeit, vorzeitiger Ruhestand und Staatsverschuldung bzw. Niedrigzinsphasen haben die Basis dieses Generationenvertrages und damit Finanzgrundlage der Rentenversicherung erschüttert. Deshalb wurden in den letzten Jahren zahlreiche Rentenreformen notwendig. Die Auswirkungen für die Rentner waren Beitragserhöhungen, Nullrunden, „Rente mit 67“, Wegfall des Zuschusses zur Pflegeversicherung usw.

Reicht es oder reicht es nicht?

Für fast jeden Sparvorgang gelten unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Für fast jede Rentenart müssen unterschiedliche Steuer- und Sozialabgaben beachtet werden – teilweise abhängig vom Jahr des Rentenbeginns (siehe Übersicht). Das macht die Berechnung des im Rentenalter zu erwartenden Real-Einkommens kompliziert. Für ca. 85% unserer Interessenten gilt: Wer sein Ziel erreichen will, muss sich einschränken. Es ist nur die Frage, ob heute oder im Alter.

Übrigens: Auch wer seine Rente aus einem berufsständischen Versorgungswerk erhalten wird (wie z.B. Architekten, Ärzte), muss grundsätzlich mit denselben Problemen rechnen wie jemand, der auf die gesetzliche Rentenversicherung angewiesen ist. Viele Versorgungswerke prognostizieren Zukunftswerte, die die Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit noch nicht berücksichtigt haben. Ähnlich der gesetzlichen Renten-versicherung werden deshalb auch diese Prognosen kaum einzuhalten sein.

Unser einfacher Rat: Beginnen Sie mit dem Sparen. Beginnen Sie schnell. Der Faktor „Zeit“ ist bei der Altersvorsorge der wichtigste - fast immer wichtiger, als die Frage nach der Nachkomma-Stelle bei der Rendite. Oder - plakativ gesprochen:

Die Vorsorge, die Sie demnächst mal beginnen wollen, ist die Schlechtere!

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Vorgespräch.