Online-Beratung für Private Krankenversicherung, Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsabsicherung

30.
Jul '09

Höhere Steuervorteile für Krankenversicherung

Abgelegt unter gesetzliche Rentenversicherung, Private Krankenversicherung |

Liebe Leser,

die Beiträge zur gesetzlichen und privaten Krankenversicherung sind ab 2010 mit höheren Beträgen steuerlich absetzbar. Die entsprechende Verordnung ist etwas „schwer verdaulich“. Sie finden HIER eine übersichtliche Darstellung der Vorteile.

26.
Jul '09

Testen Sie Ihre statistische Lebenserwartung

Abgelegt unter Altersvorsorge, Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung |

Ja natürlich – die Statistik sagt über die individuellen Verhälnisse gar nichts aus. Trotzdem ist der Test ganz interessant – auch in Bezug auf die Planung der Kranken- und Altersvorsorge. 

Was macht man bloß, wenn man wirklich so alt wird, wie die Statistik errechnet ;-).

Hier der LINK  zum Test

25.
Jul '09

Rentensteigerung meist niedriger als Inflation

Abgelegt unter Altersvorsorge, gesetzliche Rentenversicherung |

In diesem Jahr (2009) gibt es seit 6 Jahren wieder ein reales Plus – die erste spürbare Rentenerhöhung seit ca. 10 Jahren. Experten prognostizieren, dass dies für mehrere Jahre die letzte Rentenerhöhung sein wird, da ab dem nächsten Jahr der „Riester-Faktor“ nachgeholt wird. Die Zahlen der letzten Jahre:

 

Jahr         Rentenerhöhungen (West)           Inflation      reale Rentensteigerung

1998                       +0,4%                                  -0,9%                     -0,5%

1999                       +1,3%                                  -0,5%                     +0,8%

2000                       +0,6%                                  -1,3%                      -0,7%

2001                       +1,9%                                  -1,8%                      +0,1%

2002                       +2,2%                                  -1,4%                      +0,8%

2003                       +1,0%                                  -1,0%                          0

2004                         0,0%                                   -1,6%                       -1,6%

2005                         0,0%                                   -1,5%                       -1,5%

2006                         0,0%                                   -1,6%                       -1,6%

2007                        +0,5%                                  -2,3%                       -1,8%

2008                        +1,1%                                  -2,7%                       -1,6%

2009                        +2,4%                                  -0,9%                       +1,5%

Hinzu kommt, dass für gesetzlich krankenversicherte Rentner seit April 2004 der Zuschuss zur Pflegeversicherung weggefallen ist. Dies entsprach beim damaligen Beitragssatz von 1,7% einer weiteren „Quasi-Rentenkürzung“ von 0,85%. Inzwischen beträgt der Beitragssatz für Rentner 1,95% beziehungsweise 2,2% (für Kinderlose). Gegenüber 2004 beträgt also die Kürzung 1,1% beziehungsweise 1,35%.

17.
Jul '09

Krankenversicherungsbeitrags Anteil-Ermittlungsverordnung

Abgelegt unter Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung |

Dieses dem bürokratischen Aufwand angessene Wortungetüm bringt sowohl gesetzlich- als auch Privatversicherten Steuervorteile.

Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind ab 01.01.2010 als Sonderausgaben geltend zu machen. Es gibt keine Höchstgrenzen, jedoch werden Anteile, die keiner „Basis-Versorgung“ im Sinne der gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen, beim Sonderausgabenabzug nicht berücksichtigt. Hierfür werden Basis-Versorgung und Wahlleitungen nach einem Puktsystem bewertet und je nach Tarif ein Abzug berechnet.

Hier ein Beispiel

Der Steuerpflichtige zahlt für den versicherten Tarif einen Beitrag in Höhe von 900 €. Der Tarif umfasst folgende Leistungen:

 

         zahnärztliche Basisleistung (9,88 Punkte)

         ambulante Basisleistungen (54,60 Punkte)

         stationäre Basisleistungen (15,11 Punkte)

         Einbettzimmer (3,64 Punkte)

 

Zur Ermittlung des nicht abziehbaren Beitragsanteils sind die folgenden Rechenschritte durchzuführen:

 

1. Punktsumme nicht abziehbarer Leistungen 3,64 Punkte

2. Punktsumme sämtlicher im Tarif abgesicherter Leistungen 83,23 Punkte

3. Verhältnisses/Rundung auf die vierte Nachkommastelle 3,64 / 83,23 = 0,0437

4. Anwendung des Faktors auf den geleisteten Beitrag 0,0437 x 900 € = 39,33 €

 

Lösung:

Der Steuerpflichtige kann von den Aufwendungen i.H.v. 900 € für seine private Krankenversicherung einen Betrag i.H.v. 860,67 € steuerlich absetzen. 4,37 Prozent des von ihm geleisteten Beitrags sind steuerlich nicht absetzbar.

 

Sie finden HIER das vollständige Dokument der Verordnung.

16.
Jul '09

Zusatzbeiträge in der GKV ab 2010 erwartet

Abgelegt unter Gesetzliche Krankenversicherung |

dpa meldet, dass der Chef der größten deutschen Krankenkasse (Techniker) mit „flächendeckenden Zusatzbeiträgen bei den gesetzlichen Krankenkassen“ rechnet. «Ich gehe davon aus, dass 2010 die meisten Kassen Zusatzprämien erheben müssen», sagte der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse. Danach werde es wieder einen Preiswettbewerb zwischen den Kassen geben. Seit Janur 2009 erheben die gesetzlichen Krankenkassen einen Einheitsbeitrag, der bis Ende Juni 15,5% und seit Juli 14,9% vom Bruttoeinkommen beträgt.

12.
Mai '09

Die Last der Rentner

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Jeweils 100 Erwerbstätige (einschließlich Arbeitslose) mußten / müssen soviele Ältere finanzieren.

Jahr      Verhältnis Erwerbstätige : Rentner

1960                         100 : 19

1980                         100 :  27

2005                         100 :  32

2025                         100 :  43   (Prognose)

2050                         100 :  58   (Prognose)

Quelle: Rostocker Zentrum zur Erforschung des demografischen Wandels. Basis: 11. Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes, Variante hohe Fertilität, mittlere Lebenserwartung, hohe Zuwanderung.

Schauen Sie sich dazu doch einmal die interaktive Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales an (Der Demograf).

Die Verschiebung dieses Verhältnisses wird alle umlagefinanzierten Systeme entscheidend beeinflussen, das heißt die gesetzliche Pflege- und Krankenversicherung sowie die gesetzliche Rentenversicherung.

Die private Krankenversicherung ist durch das Kapitaldeckungsverfahren weitgehend unabhängig von der allgemeinen demografischen Entwicklung.