Erstinformation

Sehr geehrte Besucher, gemäß neuer gesetzlicher Vorgaben (Insurance Distribution Direktive - IDD) zu Fernabsatzverträgen, sind wir dazu verpflichtet an dieser Stelle auf unsere Beratungspflicht hinzuweisen. Laden Sie sich bitte die Erstinformationen zum Vermittlerstatus gem. §11 VersVermV herunter.

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Private Krankenversicherung

52 Anbieter und viele hundert verschiedene Tarife!

Die "richtige" PKV finden Sie nicht im "do-it-yourself" Google-Selbstversuch

Lassen Sie sich lieber kostenlos vom unabhängigen Spezialisten beraten

Sie haben nur eine Gesundheit  - und die ist: Besser privat versichert!

In der PKV

  • Für Krankenhausbehandlungen freie Arztwahl (den besten Spezialisten / Chefarzt) und bessere Unterbringung im 1- oder 2-Bett-Zimmer
  • Zahnbehandlung mit hochwertigen Materialien, Zahnersatz auch Implantate
  • Termine für ambulante Arztbehandlungen ohne Wartezeiten
  • Wer selten zum Arzt geht profitiert von Beitragsrückerstattungen
  • Leistungen sind lebenslang garantiert, keine Kürzungen wie in der GKV

Und wie sieht es in der GKV aus? "Mein Budget ist voll - kommen Sie im nächsten Quartal wieder!" ...

... sagte der Arzt zum Kassenpatienten! Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Ihr privat versicherter Kollege seinen Termin in 2 Tagen hat, aber Sie als GKV-Kassenpatient 2 Monate warten müssen?

Der Grund: Ihr Arzt kann es sich nicht leisten, seine GKV-Patienten mehr als einmal im Quartal zu sehen. Die pauschale Vergütung des Arztes - das Regelleistungsvolumen - pro Patient und Quartal beträgt etwa 22 EUR. Wenn ein Orthopäde weitere Behandlungen außerhalb dieser Regelleistungen erbringt, kommt er auf ein Kassenhonorar von ca. 45 EUR (je nach Standort) pro Patient und Quartal - egal wie oft der Patient zur Behandlung kommt (Stand 2016). Ende 2015 erhielt ein Orthopäde für ein Röntgenbild unvorstellbare 2,74 EUR. Selbst in einer TOP-ausgelasteten orthopädischen Praxis mit Röntgenabteilung liegen die Kosten für eine Röntgenaufnahme bei ca. 7,40 EUR. Deshalb schickt Sie Ihr Orthopäde zum Radiologen.

Das sagt ein befreundeter Hautarzt, (wenn kein Patient in der Nähe ist):

"Krebsvorsorge bekomme ich bezahlt - aber danach wäre es für mich am wirtschaftlichsten, wenn ich meinem Patienten 50 EUR zahlen würde, damit er nicht zur Nachsorge kommt!"

"GKV-Patienten wirklich optimal zu behandeln muss ein Arzt sich leisten können."

WANZ-Medizin???

Kann Ihr Arzt auch mehr als Ihre gesetzliche Kasse bezahlt - oder haben Sie schon mal von der "WANZ-Medizin" gehört? Nein?

"WANZ" ist die Abkürzung für die Definition des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkassen - GKV (nach § 12 SGB V). Leistungen müssen demnach wirtschaftlich, ausreichend, notwendig und zweckmäßig sein.

WANZ-Medizin - was kann das für Sie konkret bedeuten

Ein Facharzt für Diabetologie schreibt sinngemäß, dass ihm bei jedem "Kassenrezept", das er unterschreibt, das WANZ-Prinzip im Nacken sitzt. Beispiele:

  • Das Analog-Insulin (Produktname Tresiba), weist nachgewiesener Maßen ein geringeres Risiko für Hyperglykämie und einen stabileren BG-Verlauf auf. Es wird von vielen Diabetikern besser vertragen, ist aber teurer als das herkömmliche Medikament. Das Gesundheitsministerium - bzw. der "Gemeinsame Bundesausschuss" (G-BA) und das "Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen"  (IQWiG) - entscheiden, welche Leistungen / Medikamente von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden dürfen. Die hatten anfangs mitgeteilt, dass bestimmte Analog-Insuline angeblich wissenschaftlich nicht zu empfehlen waren. Dieses "wissenschaftlich fundierte" Urteil änderte sich sofort, als der Hersteller seinen Preis senkte. Die Entscheidungen des Gesetzgebers darüber, ob die GKV eine bessere Behandlung bezahlen darf, fallen also häufig nicht "wissenschaftlich" sondern "wirtschaftlich" - nach vorhandenem Budget.
  • Oder: Die Verordnung einer (wasserfesten) Patch-Pumpe, die per Fernbedienung vom Diabetiker gesteuert werden kann, wurde vom Gutachter des medizinischen Dienstes mit Hinweis auf die WANZ-Medizin abgelehnt, obwohl die medizinischen Voraussetzungen für die Insulin-Pumpen-Therapie vorlagen. O-Ton des Gutachters: "Die Patch Pumpe ist mit erheblichen Mehrkosten verbunden [...] und [geht] somit über das Maß des Notwendigen hinaus."

Ein Arzt könnte  jetzt zwar eine Behandlung wählen, die - wissenschftlich belegt - besser wirkt aber nicht im Katalog der gesetzlichen Krankenkasse enthalten ist. Er würde damit seinem Berufsethos folgen, seine Verordnung "zum Nutzen der Kranken und nach bestem Vermögen und Urteil" zu treffen (Eid des Hippokrates). Wenn diese Behandlung aber teurer ist als die erlaubte, kann er von der Kasse "in Regress" genommen werden. Er muss dann aus der eigenen Tasche zuschießen!

Wartezeiten für Psychotherapieplätze sind weit höher als von Krankenkassen angegeben

... schreibt "rbb 24" am 25.05.22. [...] In der Stichprobe von rbb|24 zeigt sich aber nicht nur, dass Patient:innen oft Monate auf einen Therapieplatz warten. Es zeigt sich auch, dass es einen extremen Unterschied zwischen Stadt und Land gibt. Nimmt man nur die Zeit zwischen Erstgespräch und Therapiebeginn so wartet man im Median acht Wochen in der Stadt und 24 auf dem Land. Nimmt man sogar die Zeit ab dem ersten Anruf, so sind es in der Stadt im Median 12,5 Wochen und auf dem Land mehr als doppelt so viel. [...] So sagt der Psychiater und Psychotherapeut Arno Deister mit Professur an der Uni Kiel: "Wer eine Therapie braucht, kann in keinem Fall so lange warten." Ein Leser kommentiert das so:

Isi KalBerlin Donnerstag, 26.05.2022 | 07:38 Uhr

Das liegt aber nicht daran, dass die Therapeutinnen nur privat Versicherte wünschen, sondern daran, dass sie keine Kassenzulassung haben und keine gesetzlich Versicherten annehmen dürfen. Genau darum geht es ja in dem Artikel. Es gibt viele Therapeutinnen die gerne behandeln würden aber mit den gesetzlichen Kassen nicht abrechnen dürfen.

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Zur Wahl der Krankenversicherung gibt es eine passende Analogie:

In welchem Auto würden Sie bei einem schweren Unfall lieber sitzen:

  • Dacia Jogger (1 Stern beim NACP-Crash-Test, 2021) - oder
  • Mercedes C-Klasse (5 Sterne beim NCAP Crash-Test 2022)

Einen schweren Autounfall wünscht man sich genauso wenig, wie eine schwere Krankheit.

Wählen Sie für den Schutz Ihrer Gesundheit keine PKV, die beim Crash-Test durchfällt!

"Sogar" für eine(n) 45jährige(n)  (ohne größere Vorerkankungen) liegt der Preis für den hochwertigsten TOP-Schutz bei einem empfehlenswerten Anbieter nur knapp beim Höchstsatz der Gesetzlichen Krankenkasse ( (2022: ca. 920 EUR - für Dacia-Qualität?). Wenn Sie einen "Komfort-Schutz" wählen, liegt der Beitrag relativ deutlich unter diesem Betrag. Und für eine "Grundausstattung" zahlen Sie etwa die Hälfte (!!) des GKV-Höchstsatzes.

Wenn Sie jünger sind und nicht "krank", wird es für Sie immer günstiger - egal, ob TOP-Schutz oder "Grundausstattung".

Beim Wechsel in die PKV werden einmalig Gesundheitsfragen gestellt. Klassiker sind: Allergien, Rückenprobleme, Operationen, Psychotherapien, starkes Übergewicht, laufende größere Zahnbehandlungen u.ä. Die PKV prüft, ob Sie zum "Normalbeitrag" aufgenommen werden oder ob man Ihnen ggf. einen erhöhten Beitrag anbietet - je nachdem, welche Vorerkrankungen Sie hatten. Wir unterstützen Sie bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen und prüfen anonym bei mehreren Anbietern, ob Sie ein passendes Angebot erhalten würden.

Wollen Sie wissen, was Ihre Leistungswünsche kosten würden?

Wollen Sie Beiträge sparen  oder Leistungen verbessern? Oder beides??

Übrigens: Der Preis für eine PKV ist überall gleich

Egal, ob Sie beim netten Vertreter um die Ecke oder über ein Vergleichsportal wie Check24 oder Clark & Co. abschließen: Der Beitrag beim Anbieter XYZ für den Tarif ABC ist immer identisch und auch die Vertragsbedingungen sind gleich. Im Beitrag ist eine Provision für den Vermittler einkalkuliert - Sie zahlen also für die Beratung und Vermittlung nichts extra.

Diese Fragen werden uns oft gestellt:

Bleibt die PKV im Alter bezahlbar?

Umlageverfahren (GKV) vs. Kapitaldeckungsverfahren (PKV)

Die Daten stammen aus 2013 bzw. 2020 - allerdings hat sich die Lage für die GKV seither verschärft. Die Beiträge allein reichen schon seit langem nicht aus, um die Gesundheitskosten der gesetzlich Versicherten zu decken. Der Bund zahlt darüber hinaus für die GKV im Jahr 2022 einen Steuerzuschuss von 28,5 Miliarden EUR, damit der Beitrag nicht explodiert.

Die PKV hat ihre Alterungsrückstellungen dagegen seit 2010 (135,5 Mrd. EUR für Krankenversicherung und 22,5 Mrd. EUR für Pflegeversicherung) bis zum Jahr 2019 kontinuierlich deutlich gesteigert auf 235,1 Mrd. EUR (Kranken) sowie 39 Mrd.EUR (Pflege). Dieses Polster stützt das Kapitaldeckungsverfahren und sorgt für stabile Beiträge im Alter.