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PKV für Selbständige

Soll es billiger sein als in der GKV oder wollen Sie bessere Leistungen?

(der zweite Grund ist der bessere!)

Wer sich selbständig macht, ist in der Regel in der GKV "freiwillig versichert" und kann in die PKV wechseln.

Die PKV macht für viele Sinn, weil sie ähnliche Leistungen für einen (teilweise deutlich) niedrigeren Beitrag bietet.

Der Beitrag in der GKV wird anhand des Gewinns ermittelt. Die GKV verlangt regelmäßig einen Einkommensnachweis / Steuerbescheid. Für viele Selbständige ist dabei eine positive Geschäftsentwicklung ein Problem:

Wenn das Einkommen steigt, wird ein höherer GKV-Beitrag fällig - bis maximal zum Höchstbeitrag von über 900 EUR pro Monat. Und diesen Betrag fordert die Kasse auch rückwirkend, wenn man anfangs mit einem niedrigeren Beitrag eingestuft wurde. Bei Beginn der Selbständigkeit gibt man nämlich der Kasse das erwartete Einkommen an und ist dabei oft erst einmal vorsichtig - auch um von vornherein hohe GKV-Beiträge zu vermeiden.

Die Folge sind oft Nachzahlungen von mehreren tausend EURO, wenn das Einkommen höher als anfangs geschätzt ausgefallen ist.

Wie hoch der Beitrag in der GKV tatsächlich ist, können Sie beispielhaft im Beitragsrechner der Techniker Krankenkasse ausrechnen.

Beitrag der TK, Einkommen 3.000 EUR monatlich:

TK-Beitrag-3000.JPG

Der Beitrag steigt mit dem Einkommen bis auf über 900 EUR (Höchstsatz)

Die PKV ist dann gut, wenn Ihr Geschäft aus den "Kinderschuhen" raus ist und in sichererem Fahrwasser segelt.

Tischler.jpg

Private Krankenversicherung ist häufig günstiger als die Gesetzliche, weil der Beitrag sich nicht am Einkommen orientiert

Für die Beitragshöhe in der PKV zählt:

  • Das Alter bei Eintritt
  • Der Gesundheitszustand
  • Das gewählte Leistungspaket

Beispiel: Ein(e) 30jährige(r) ohne größere Vorerkrankungen zahlt für eine Basis-Absicherung weniger als 250 EUR monatlich. Wenn Behandlungskosten anfallen, ist dabei eine Selbstbeteiligung von 1.000 EUR jährlich vereinbart. Das heißt der monatliche "Effektivbeitrag" kann maximal 333 EUR betragen, berücksichtigt man die maximal selber zu tragenden Arztkosten im Monatsbeitrag. Dazu kommt es natürlich nur, wenn tatsächlich so hohe Rechnungen anfallen.

Gesunde Lebensführung wird doppelt "belohnt" (Beispiel eines Anbieters):

  • Wenn keine oder nur wenige Arztrechnungen anfallen und bei der PKV keine Rechnungen eingereicht werden, erhält man Beiträge zurück (Beitragsrückerstattung - BRE) - nach dem ersten Jahr 200 EUR und Jahr für Jahr steigend auf 500 EUR nach dem 4. Jahr.
  • Wenn Sie Nichtraucher sind und außerdem bestimmte Gesundheitswerte im Normbereich liegen (z.B. BMI, Cholesterin etc.), erhalten Sie außerdem einen Preisnachlass von 10 Prozent.